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Nicht nur zur Weihnachtszeit

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Nicht nur zur Weihnachtszeit …
Open1
… funkelt und blinkt es allenthalben in der Dämmerung und des Nachts. Jeder Kiosk-Betreiber, der etwas auf sich hält, hat heutzutage eine dieser LED-Leuchtreklamen an seiner Fensterscheibe. Aber auch Imbissbuden, Cafés, Bars und Geschäfte haben zumindest das schon obligatorische “Open“ oder “Welcome“ Schild im Angebot.
Cafe1

Gyros
Die Werbung blitzt in allen möglichen Varianten: Café (mit dem Tässchen mal rechts, mal links), Döner, Gyros (oder beides zusammen), Ice-cream, Pizza, Currywurst usw. Oft blinkt der Schriftzug auch in schnellen Intervallen.

Sogar Handwerke und Gewerbe haben plötzlich ihren Hang zu Neon entdeckt: Der Friseur wirbt mit einer schnippelnden Schere, eine Fahrschule mit einem kleinen Auto, ein Musikalienhandel mit einer Gitarre, selbst ein Zahnarzt macht mit einer leuchtenden Zahnwurzel auf sich aufmerksam. Ob das den Patienten die Angst vor einer Wurzelbehandlung nimmt?
Und damit man auch genau weiß, auf was man sich einlässt, oder falls mal einer des Deutschen nicht Mächtigen vorbeikommt, verkündet das Nagelstudio vorsichtshalber noch “Nails“, der Fotokopierladen “Copie“, der Blumenladen “Flowers“.
Kiosk1

In der letzten Zeit ertappe mich immer öfter dabei, dass ich die leuchtenden Dinger sammle – nur virtuell versteht sich. Immerhin konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe einige fotografiert, also ist meine Sammelleidenschaft doch nicht rein virtuell. Irgendwie wirkt das Geblinke auch ansteckend, finde ich.
Jedenfalls habe ich mir unter dem Vorwand, etwas für meine Sicherheit zu tun, eine LED-Stirnlampe zum Joggen bei Dunkelheit zugelegt, mit der ich wie ein Alien aussehe, mindestens aber wie ein Bergmann, der gerade auf Schicht einfährt. Ich liebäugle auch mit einem LED-Leuchtband, das am Arm oder Bein getragen werden kann und abwechselnd in den schönsten Farben funkelt, ähnlich diesen Leuchthalsbändern, die manche Hundebesitzer ihren Fifis umlegen. Ein gängiges Modell heißt übrigens Blinki.

Weihnachtsbaum
Wie schrieb doch Theodor Storm in einem Weihnachtsgedicht: „Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein sitzen.“ Das ist längst überholt. Heute leuchtet es in Geschäftsstraßen, im Park oder im Wald – und das nicht nur golden und nicht nur zur Weihnachtszeit.

In diesem Sinne wünsche ich allen schöne Festtage.

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Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 2

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Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 2

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Cupido-books, ein neuer, unabhängiger Verlag, der sich auf niveauvolle erotische Literatur spezialisiert hat, warb am Indiebookday ausgerechnet für mein Buch. Ich war erstaunt, aber auch erfreut.

„Erotische Bücher für Menschen, die mehr erwarten“ ist auf der Website des Cupido-Verlags zu lesen. Das Motto gefiel mir, meine Neugier war ohnehin geweckt. Also nahm ich per Mail Kontakt auf, und es entwickelte sich ein sehr konstruktiver Dialog, der schließlich in einem persönlichen Treffen gipfelte. Seitdem rumorte es in meinem Kopf. Ich hatte mich im letzten Dreivierteljahr daran gewöhnt, alles selbst zu machen, genoss auch die Unabhängigkeit. Sollte ich die wirklich aufgeben? Tagelang wog ich die Vor- und Nachteile des Selfpublishing ab.

Zum Glück gibt es die Selfpublisherbibel von Matthias Matting, der immer wieder sehr informative und hilfreiche Artikel zum Thema Selfpublishing herausgibt. Kürzlich veröffentlichte er die Ergebnisse der großen Selfpublishing-Studie 2014. Den Rest des Beitrags lesen »

Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 1

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Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 1

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Vor nicht mal einem Jahr veröffentlichte ich hier einen Artikel mit dem Titel „Ich bin jetzt eine Indie-Autorin“. Darin beschrieb ich, wie ich meinen erotischen Erstling LEO als Self-Publisherin herausbrachte. Seitdem ist einiges passiert. Den Rest des Beitrags lesen »

„Leo“ auf Platz 1!

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Geschafft! Anfang Oktober erschien mein eBook „Leo – Erotisches Tagebuch“. Am 26. November war das Buch auf Platz 1 der Gratis Charts bei amazon. Wie kam es dahin?

Die Vor- und Nachteile von Gratis-Werbeaktionen sind in den entsprechenden Foren hinlänglich diskutiert. Ich möchte die Argumente hier nicht wiederholen. Fest steht: Ich habe die Möglichkeit genutzt, mein Buch bei kindle Select kostenlos anzubieten.

Wegen verschiedener kleiner Pannen und Widrigkeiten hatte mein Buch keinen besonders guten Start. Anfangs dümpelte es etwas bei relativ niedrigen Downloadzahlen dahin. Das änderte sich erst, als die ersten Rezensionen kamen. Danke an die, die sich die Mühe gemacht haben, etwas zu schreiben. Von Anfang an hatte ich geplant, das Buch 5 Tage kostenlos anzubieten. Start sollte der 25.11.13 sein.

Im Vorfeld hatte ich verschiedene Plattformen angeschrieben mit der Bitte, das Angebot auf ihrer Seite zu veröffentlichen. Leider kamen die meisten meiner Bitte nicht nach. Ich bin wohl noch zu unbekannt oder meine Anfrage ging einfach im Wust der täglichen Mails unter. Lediglich bei
eBookNinja und Xtme (adult) wurde die Gratis-Aktion angekündigt. Hier seht ihr, wie die Ankündigung bei eBookNinja aussah:

Bildschirmfoto 2013-11-25 um 23.12.49

Zusätzlich twitterte ich die Gratisaktion noch an meine follower, die dankenswerterweise die Nachricht verbreiteten. Am 25.11. kam ich erst nachmittags dazu, die Downloadzahlen anzusehen und war überrascht, dass sie schon um die 500 lagen. Innerhalb von kürzester Zeit ratterten die Downloadzahlen – nach oben! Gegen 19 Uhr war ich auf Platz 5 der Gratis Top 100, eine Stunde später auf Platz 4.

Am 26.11. dann die Überraschung: Mein Buch war über Nacht auf Platz 1 geschossen.
Es ist mit bewusst, dass unter den Downloadern jede Menge Jäger und Sammler sind, die alles mitnehmen, was nichts kostet. Aber ich hoffe doch, dass der eine oder andere mein Buch auch aus wirklichem Interesse haben wollte und mir vielleicht eine ehrliche Rezension schreibt. Wichtig war, dass das Buch eine Zeit lang gut sichtbar auf der amazon-Seite platziert war. Am 27.11.13 beendete ich die Aktion vorzeitig, weil ich mir die restlichen Gratis-Tage für einen späteren Zeitpunkt aufheben will. Insgesamt haben 1362 Personen mein Buch heruntergeladen.

Ich weiß nicht, wer hinter diesen Zahlen steckt und was die Aktion für die wirklichen Verkäufe bringt, wenn das Buch wieder 2,99 Euro kostet. Ich lasse das auf mich zukommen. In jedem Fall war die Aktion eine gute Erfahrung, und es ist ein wunderbares Gefühl, das Cover seines eigenen Buches auf Platz 1 zu sehen. Vielen Dank an alle, die ihren Anteil daran haben.

Wenn du wissen möchtest, wie diese Geschichte weitergeht, trag dich in meine Email-Liste gleich hier in der Seitenspalte ein. So erhältst du immer die neuesten Updates.

Hier geht´s zum Buch: LEO (+LOU) – das faszinierende erotisches Tagebuch der Greta L. Vox
Jetzt auf Amazon (Kindle-Edition) verfügbar

ZUM DOWNLOAD »

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