Sex

„Masters of Sex“ und „dirty talk“

Gepostet am

“Masters of Sex“ und “dirty talk“

Masters_of_Sex_Logo[1]

Es gibt sie, die guten TV-Serien. Meist stammen sie aus dem englischsprachigen Ausland und heißen: “Downtown Abbey“, “Homeland“, “Mad Men“, “How I met your Mother“, “Big Bang Theory“ … und jetzt: “Masters of Sex“. Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Bleibt schön schön, auch wenn es welkt?

Gepostet am Aktualisiert am

Ein Tatort aus Leipzig mit Frauen am Rande des Verfallsdatums

Gestern sah ich mir eine Tatort-Folge an, die aus unerklärlichen Gründen „Frühstück für immer“ betitelt war. Sieht man davon und den etwas hölzernen Dialogen einmal ab, war das Thema durchaus nachvollziehbar behandelt – zumindest für Frauen in einem gewissen Alter. Konkret ging es um einsame Single-Frauen über 40, die auf Ü40-Parties nach Sexualpartnern auf Jagd gehen, sich aber im Grunde ihres Herzens nach der großen Liebe sehnen. Die in der Disco anwesenden Männer nutzen die offensichtliche Torschlusspanik und die hysterische Verzweiflung dieser Frauen skrupellos aus, für schnellen Sex und nicht zuletzt für SM-Spielchen.

Besonders unangenehm fielen dabei zwei männliche Charaktere auf:

Ein widerlicher Flirtcoach schwadronierte davon, dass ihn nur das „Game“, der „Approach“ interessiere, nicht der „Close Fuck“. Aha!

Ein weiterer Fiesling war der graumelierte Schönheitschirurg, der nicht nur seine Ehefrau seit Jahren betrügt, sondern seinen Gespielinnen mit Peitschen und Seilen zu Leibe rückt. Er gerät natürlich prompt in Verdacht, bei einem aus dem Ruder gelaufenen Sexspielchen eine der Frauen stranguliert zu haben. Aber es war alles ganz anders …

Der Film hinterließ bei mir einen zwiespältigen Eindruck:

Gut, dass das Thema „reifere“ Frauen nun auch im Fernsehen zunehmend aus der Verschämtheits-Schublade geholt wird. Die Frauen in dem Film beklagen sich, dass sie ab einem gewissen Alter für Männer „unsichtbar“ werden. Das kann ich bestätigen. Aber ich sage diesen Ü40-Frauen: Es kommt noch schlimmer, wenn man erst mal die 50 überschritten hat. Hat übrigens schon mal jemand ein Plakat für eine Ü50-Party gesehen oder gar eine Ü60-Party? Vielleicht wäre das ja sogar eine Marktlücke.

Die Tochter des filmischen Mordopfers schien es auf den Punkt zu bringen: Wenn man über 50 ist, „dann ist man alt und welk, dann verfault man ganz langsam. … Dann modert man von innen heraus.“ So schlimm ist es nun auch wieder nicht, und ich sage euch jungen Hühnchen nicht ohne Schadenfreude: Gerade ihr habt sogar gute Chancen, euer Alter in Gesellschaft ganz vieler anderer Greise zu verbringen. Außerdem haben wir Frauen mit abgelaufenem Verfallsdatum euch ganz viel voraus an Erfahrung, Lockerheit, Experimentierfreudigkeit und und und

Noch etwas fand ich an dem Film beachtlich: Die Shades-of-Grey Thematik hat nun anscheinend endgültig Einzug in deutsche Wohnzimmer gehalten. SM ist zur besten Sendezeit salonfähig geworden. „50 Shades of Klischee“ titelte Spiegel-Online in Anlehnung an eine Twitter-Reaktion heute. Immerhin: eine Fußfessel in der Vagina des Opfers, das war mal was Neues.

Ich wünsche mir von (Drehbuch-) Autoren und Filmemachern in Zukunft mehr mutigen und differenzierten Umgang mit dem Thema Einsamkeit, Älter Werden und Sexualität.

Das Schlusswort des gestrigen Tatorts stammt übrigens von Maxim Gorki: „Was schön ist, bleibt schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.“

Das stimmt hoffnungsvoll, und tanzen gehe ich auch weiterhin.

„LEO“ ebooksalon-fähig

Gepostet am Aktualisiert am

Nun auch eine Rezension von „LEO“ im ebooksalon

Nachdem Elsa Rieger mein Erotisches Tagebuch „Leo“ bereits vor einiger Zeit auf ihrem Blog präsentiert hatte, hat sie trotz Aufnahmestopp für Rezensionen mein Buch nun am 23.02.14 auch rezensiert. Dies ist mir auch deshalb eine ganz besondere Freude und Ehre, weil Elsa Rieger selbst schreibt – und zwar hervorragend. Außerdem versteht sie als erfahrene Lektorin etwas vom Literaturgeschäft. Vielen, vielen Dank nach Wien!

Hier findet Ihr Elsa Riegers Rezension im ebooksalon:

http://ebooksalon.blogspot.de/search/label/Rezension

und hier:

Kindle-Edition auf Amazon:

Interview mit Mr. eBook

Gepostet am Aktualisiert am

I had the time of my life

Am 27. Januar 2014 erschien ein Interview, das Mr.eBook (Andreas Hollender) mit mir über das Schreiben von Erotikgeschichten geführt hat. Im Einzelnen geht es auch um das hier:

-wie schwierig es manchmal ist, die richtigen Worte zu finden
-wieso nicht alle Top-platzierten Erotikbücher gut sind
-weshalb man auch mal gegen den Trend schreiben sollte
-warum nicht nur Jüngere lustvoll agieren können

Darüber hinaus verrate ich auch noch ein bisschen von meinem neuen Projekt.
Aber lest selbst. Hier geht’s zum Interview:

http://mrebook.de/interview-i-had-the-time-of-my-life/

Sinnliche Weihnachten

Gepostet am Aktualisiert am

Lese-Lust

EroticNovels

Spätestens wenn George Michaels „Last Christmas“ im Radio gespielt wird und aus den Lautsprechern der Weihnachtsmärkte tönt, weiß ich – Weihnachten steht kurz bevor. Spätestens jetzt fällt mir siedend heiß ein, dass ich mir noch keine Gedanken über Geschenke gemacht habe. Es ist also alles wie „Last Christmas“.
Wenn es euch ähnlich geht, hier habe ich ein paar anspruchsvollere „erotische“ Buchtipps als Geschenkidee in letzter Minute: Den Rest des Beitrags lesen »