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Interview mit Mr. eBook

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I had the time of my life

Am 27. Januar 2014 erschien ein Interview, das Mr.eBook (Andreas Hollender) mit mir über das Schreiben von Erotikgeschichten geführt hat. Im Einzelnen geht es auch um das hier:

-wie schwierig es manchmal ist, die richtigen Worte zu finden
-wieso nicht alle Top-platzierten Erotikbücher gut sind
-weshalb man auch mal gegen den Trend schreiben sollte
-warum nicht nur Jüngere lustvoll agieren können

Darüber hinaus verrate ich auch noch ein bisschen von meinem neuen Projekt.
Aber lest selbst. Hier geht’s zum Interview:

http://mrebook.de/interview-i-had-the-time-of-my-life/

Ich bin jetzt eine Indie-Autorin

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Wenn ich es mir recht überlege, habe ich eigentlich schon immer gerne geschrieben. Bereits in meiner Volksschulzeit – heute heißen die ersten vier Jahre Grundschulzeit – begann ich abseits der schulischen Pflichtübungen mit dem Schreiben. In krakliger Handschrift verfasste ich unter Produzierung vieler Tintenklekse kleine Geschichten, die ich vorzugsweise zu Weihnachten und anderen festlichen Gelegenheiten verschenkte. Während der Pubertät dann das obligatorische Tagebuch! Zum Glück ist dieses mitsamt seinen peinlichen Gedankenergüssen und Beichten nicht mehr vorhanden.

Da ich einen Teil meiner Schul- und Studienzeit in Großbritannien und den USA verbrachte, kam ich früh mit Creative writing in Kontakt. In Deutschland gab es im Fach Deutsch die Nacherzählung, die Erörterung und den Erlebnisaufsatz. Letzteren mochte ich am liebsten. Und seit ich lesen konnte, habe ich Bücher geradezu verschlungen, egal ob es sich um Sachbücher oder Erfundenes handelte.

Später schrieb ich selbst Sachbücher. Erstaunlicherweise fanden sich dafür schnell Verleger. Doch der Gedanke, einmal einen Roman oder zumindest eine Erzählung herauszubringen, hat mich nie losgelassen. Es ist den Umständen geschuldet, dass ich erst jetzt, mit bald 60 Jahren, eine Geschichte veröffentliche. Dass sie auf wunderbaren realen Erlebnissen basiert, hat mir das Schreiben versüßt, wenngleich ich manchmal um die richtigen Worte gerungen habe. Schließlich geht es ja fast immer nur um das eine!

reader

Ursprünglich waren meine Aufzeichnungen als persönliches Geschenk an Leo gedacht. Er hat mich ermutigt, unsere Erlebnisse auch mit anderen zu teilen. Dieser Schritt hat mich einige Überwindung gekostet. Einen Verlag für mein erotisches Tagebuch zu finden, habe ich mir schwierig vorgestellt, zumal, wenn man in dem Genre noch keinen Namen hat. Und was andere Autoren über abgewiesene Manuskripte berichteten, wirkte zusätzlich abschreckend. Gleichzeitig hatte mich der Ehrgeiz gepackt, das Buch unabhängig, als Selbstverlegerin, herauszubringen. Dazu bot sich das eBook an. Das Konvertieren in das entsprechende Dateiformat, ebenso wie die Gestaltung des Covers habe ich in fachkundige Hände gegeben.

Ein guter Freund riet mir, einen Blog einzurichten. Ich wusste zwar, was das war, hatte aber keine Ahnung, wie man einen solchen anlegt. Ohne diesen Freund, ohne seine Sachkenntnis und die vielen Stunden Arbeit, die er investiert hat, hätte ich es nie auf diese Plattform geschafft. Geduldig hat er alle meine Fragen beantwortet und war mir immer ein guter Ratgeber. Danke dafür!

So bin ich nun im reiferen Alter zur Indie-Autorin (von independent = unabhängig) und auch so etwas wie eine Bloggerin geworden. Ausgerechnet mit etwas Erotischem! Nun, ja, vielleicht sollte es so sein.