blog

Piraterie – der neue Fluch, nicht nur der Karibik

Gepostet am Aktualisiert am

Spätestens seit Johnny Depp als Captain Sparrow erfolgreich die Meere und die Kinos unsicher machte, haftet der Piraterie etwas von Exotik, Südseeromantik und auch Komik an. Dass Piraten schon immer Gewalttaten verübt haben, um sich am Eigentum anderer zu bereichern, wird darüber manchmal vergessen.

Leider ist die Seeräuberei im wirklichen Leben nicht so spaßig und unterhaltsam wie im Film. Heutzutage ist sie auf hoher See auch ein Millionengeschäft. Längst ist die moderne Piraterie in unserem alltäglichen Leben angekommen:
Raubkopien von Musikstücken oder von Filmen, Produkt- und Markenpiraterie, illegale Kopien von Software und Spielen, die Liste ließe sich beliebig fortführen.

Seit einiger Zeit macht die digitale Piraterie auch nicht vor Büchern halt. Da hilft auch der DRM (Digital Rights Management) -Kopierschutz, mit dem beispielsweise amazon seine ebooks versieht, wenig. Findige Menschen haben längst Techniken entwickelt, mit denen sich der ebook-Kopierschutz aushebeln lässt.

Die Autorin Poppy J. Anderson entdeckte unlängst eine Facebook-Gruppe, die per dropbox den Mitgliedern kostenlos (und illegal) ebooks zur Verfügung stellte. Darunter waren leider auch Rezensionsexemplare, die Autoren oder Verlage an Buch-blogger abgegeben hatten. Das bringt natürlich alle seriösen blogs in Misskredit.

Natürlich hat es schon immer Versuche gegeben, unter Umgehung eines Kaufs an Originale zu kommen. Wer hat nicht während des Studiums gerne auf fotokopierte Fachbücher zurückgegriffen? Doch seitdem es ebooks gibt, ist der Diebstahl ungleich leichter geworden und hat verheerende Auswirkungen.

Grafik_ebooks
Die Grafik (rechts) von Isabell Schmitt-Egner macht den Unterschied zwischen einem normalen Leihvorgang und dem unbegrenzten Kopieren von ebooks deutlich:

Was das illegale Herunterladen von ebooks für Autoren und Verlage im Einzelnen bedeutet, hat Daniela Ohms in ihrem Artikel auf den Punkt gebracht. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Darum hier der link zu ihrem sehr mutigen und lesenswerten Artikel, von dem ich hoffe, dass er weite Verbreitung findet.

http://daniela-ohms.de/autoren-und-e-book-piraterie-mein-ende-des-schweigens/#more-1257

Bitte möglichst „teilen“ oder weiter verlinken!

Was ich bei der ganzen Debatte vermisse, ist ein Hinweis, wie man mit diesem Problem umgehen kann. Ich selbst kann leider auch nichts Gescheites dazu beitragen. Vielleicht schaltet sich mal ein Jurist in die Diskussion ein und nimmt sich der Sache an. Wie ich las, stehen die Server der illegalen Plattformen irgendwo in der Karibik und sind für die deutsche Staatsanwaltschaft nur schwer zu verfolgen.

Also doch wieder Fluch der Karibik!

Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 1

Gepostet am Aktualisiert am

Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 1

reader

Vor nicht mal einem Jahr veröffentlichte ich hier einen Artikel mit dem Titel „Ich bin jetzt eine Indie-Autorin“. Darin beschrieb ich, wie ich meinen erotischen Erstling LEO als Self-Publisherin herausbrachte. Seitdem ist einiges passiert. Den Rest des Beitrags lesen »

#Indiebookday 2014

Gepostet am Aktualisiert am

Handverlesen verlegt –Indie-Bücher bei Indie-Verlagen

schriftzug_und_stern_klein
Im vorigen Jahr wurde der Indiebookday ins Leben gerufen.

Was ist das?

Es gibt viele, meist kleine unabhängige Verlage, die tolle Arbeit leisten und tolle Bücher herausbringen – abseits des Mainstream. Wie genau ein unabhängiger Verlag zu definieren ist, kann man auf dem Blog von Wibke Ladwig nachlesen.

http://www.sinnundverstand.net/2014/02/13/indiebookday-zum-zweiten-festtag-fur-bucher-aus-unabhangigen-verlagen/

Mit Aktionen rund rum diese Verlage und ihren Büchern soll der Indiebookday ihnen etwas von der die Aufmerksamkeit bringen, die sie verdienen. Es wäre schön, wenn der Indiebookday 2014 genauso erfolgreich würde wie der von 2013.

Ganz besonders freute ich mich, als ich heute Morgen diesen Post des Cupido-Verlags (Cupido-books)entdeckte, der zum Indiebookday mein Buch „Leo – Erotisches Tagebuch“ bewirbt. http://cupido-books.com/news/

Danke, Cupido-Verlag. Ich werde mich mal bei Ihnen melden!

Im ebook-Salon

Gepostet am Aktualisiert am

„LEO“ im ebooksalon von Elsa Rieger

Seit gestern ist „Leo – Erotisches Tagebuch“ auch als Buchvorstellung auf der Seite http://ebooksalon.blogspot.co.at zu finden. Darüber freue ich mich ganz besonders, weil die Betreiberin des Blogs, Elsa Rieger, eine anerkannte und sehr gute Schriftstellerin ist. Danke!

Die erotischen Szenen konnten leider nicht als Leseprobe veröffentlicht werden, da der Blog keine Sperre für Minderjährige hat. Wer die heißen Szenen lesen möchte – hier geht’s

ZUM DOWNLOAD »

Und hier der Beitrag auf Elsa Riegers Seite:

http://ebooksalon.blogspot.co.at/2014/02/greta-vox-leo-erotisches-tagebuch.html