Bauch

Bauchgefühle im Freibad

Gepostet am Aktualisiert am

Freibad

Bauchgefühle im Freibad

Mein Schwimmstil ist erbärmlich. Ich kann weder kraulen, noch gelingt mir ein ordentliches Rückenschwimmen. Dafür habe ich Ausdauer! Letzten Sommer besuchte ich öfter das hiesige Freibad, allerdings nur, wenn die Außentemperatur mindestens 24 Grad betrug. In diesem Jahr wage ich mich auch bei geringeren Temperaturen ins Wasser.

Geht man immer um dieselbe Zeit ins Freibad, trifft man meist dieselben Leute an: die ausgezehrte Seniorin mit Gummibadekappe, die Kampfschwimmer mit Taucherbrille, Ohrstöpseln und durchtrainiertem Oberkörper, die kreischenden Zahnspangen-Trägerinnen, um die Gunst der Mädchen balzende Jungs – und das Walross. So habe ich einen Mann getauft, der einen extrem dicken Bauch hat. Dazu trägt er einen großen Schnauzbart und das verbliebene Haar in der Mitte gescheitelt. Allerdings schwimmt das Walross trotz seiner Behäbigkeit besser als ich.

Ich ziehe meine Bahnen brustschwimmend, den Kopf immer schön aus dem Wasser, damit meine Haare nicht unnötig nass werden und mir nichts in die Ohren läuft. Spätestens nach 50 Metern habe ich einen verkrampften Nacken, halte aber durch. Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements