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Interview: Erotische Texte schreiben

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Interview mit Greta L. Vox

Das Interview über das Schreiben erotischer Geschichten, das Andreas Hollender seinerzeit mit mir führte und auf seinem damaligen Portal „MreBook“ unter dem Titel „I had the time of my life“ veröffentlichte, ist zwar schon etwas älter, aber immer noch aktuell, finde ich.

Es bedarf allerdings einer kleinen Korrektur:
Die am Ende des Interviews erwähnten geplanten Kurzgeschichten sind längst veröffentlicht: Treppen der Lust, erschienen bei Cupido Books http://cupido-books.com/portfolio-item/treppen-der-lust/
Treppen final

Neue Geschichten sind in Arbeit.

In dem Interview äußere ich mich u.a. zu folgenden Fragen:

-wie schwierig es manchmal ist, die richtigen Worte zu finden
-wieso nicht alle Top-platzierten Erotikbücher gut sind
-weshalb man auch mal gegen den Trend schreiben sollte
-warum nicht nur Jüngere lustvoll agieren können

Lest selbst. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Leo“ als Schullektüre? Von Sinn und Unsinn des Rankings

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Leo als Schullektüre?

Eines vorweg: Mein Buch „Leo – erotisches Tagebuch“ ist aus gutem Grund erst ab 18 Jahren freigegeben und ist definitiv keine Schullektüre.

Umso erstaunter war ich, als ich bei meinen gelegentlichen Streifzügen über die Lovelybooks Seite „Leo – erotisches Tagebuch“ in der Hitliste der unbeliebtesten Schullektüren antraf. Das Buch belegt dort einen respektablen 227. Platz von insgesamt 232 Plätzen.

Ranking

Auf Platz 1 steht übrigens Goethes „Die Leiden des jungen Werther“, gefolgt von Theodor Storms „Der Schimmelreiter“ und Goethes „Faust“. Auch sonst sind vor allem die Klassiker vertreten: Schiller, Büchner, Sophokles, Shakespeare, Brecht, Kafka, Frisch, Dürrenmatt usw. Abgestimmt haben immerhin rund 800 User. Den Rest des Beitrags lesen »

Piraterie – der neue Fluch, nicht nur der Karibik

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Spätestens seit Johnny Depp als Captain Sparrow erfolgreich die Meere und die Kinos unsicher machte, haftet der Piraterie etwas von Exotik, Südseeromantik und auch Komik an. Dass Piraten schon immer Gewalttaten verübt haben, um sich am Eigentum anderer zu bereichern, wird darüber manchmal vergessen.

Leider ist die Seeräuberei im wirklichen Leben nicht so spaßig und unterhaltsam wie im Film. Heutzutage ist sie auf hoher See auch ein Millionengeschäft. Längst ist die moderne Piraterie in unserem alltäglichen Leben angekommen:
Raubkopien von Musikstücken oder von Filmen, Produkt- und Markenpiraterie, illegale Kopien von Software und Spielen, die Liste ließe sich beliebig fortführen.

Seit einiger Zeit macht die digitale Piraterie auch nicht vor Büchern halt. Da hilft auch der DRM (Digital Rights Management) -Kopierschutz, mit dem beispielsweise amazon seine ebooks versieht, wenig. Findige Menschen haben längst Techniken entwickelt, mit denen sich der ebook-Kopierschutz aushebeln lässt.

Die Autorin Poppy J. Anderson entdeckte unlängst eine Facebook-Gruppe, die per dropbox den Mitgliedern kostenlos (und illegal) ebooks zur Verfügung stellte. Darunter waren leider auch Rezensionsexemplare, die Autoren oder Verlage an Buch-blogger abgegeben hatten. Das bringt natürlich alle seriösen blogs in Misskredit.

Natürlich hat es schon immer Versuche gegeben, unter Umgehung eines Kaufs an Originale zu kommen. Wer hat nicht während des Studiums gerne auf fotokopierte Fachbücher zurückgegriffen? Doch seitdem es ebooks gibt, ist der Diebstahl ungleich leichter geworden und hat verheerende Auswirkungen.

Grafik_ebooks
Die Grafik (rechts) von Isabell Schmitt-Egner macht den Unterschied zwischen einem normalen Leihvorgang und dem unbegrenzten Kopieren von ebooks deutlich:

Was das illegale Herunterladen von ebooks für Autoren und Verlage im Einzelnen bedeutet, hat Daniela Ohms in ihrem Artikel auf den Punkt gebracht. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Darum hier der link zu ihrem sehr mutigen und lesenswerten Artikel, von dem ich hoffe, dass er weite Verbreitung findet.

http://daniela-ohms.de/autoren-und-e-book-piraterie-mein-ende-des-schweigens/#more-1257

Bitte möglichst „teilen“ oder weiter verlinken!

Was ich bei der ganzen Debatte vermisse, ist ein Hinweis, wie man mit diesem Problem umgehen kann. Ich selbst kann leider auch nichts Gescheites dazu beitragen. Vielleicht schaltet sich mal ein Jurist in die Diskussion ein und nimmt sich der Sache an. Wie ich las, stehen die Server der illegalen Plattformen irgendwo in der Karibik und sind für die deutsche Staatsanwaltschaft nur schwer zu verfolgen.

Also doch wieder Fluch der Karibik!

Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 2

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Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 2

Stapel_CupidoBooks_Leo_2[1]

Cupido-books, ein neuer, unabhängiger Verlag, der sich auf niveauvolle erotische Literatur spezialisiert hat, warb am Indiebookday ausgerechnet für mein Buch. Ich war erstaunt, aber auch erfreut.

„Erotische Bücher für Menschen, die mehr erwarten“ ist auf der Website des Cupido-Verlags zu lesen. Das Motto gefiel mir, meine Neugier war ohnehin geweckt. Also nahm ich per Mail Kontakt auf, und es entwickelte sich ein sehr konstruktiver Dialog, der schließlich in einem persönlichen Treffen gipfelte. Seitdem rumorte es in meinem Kopf. Ich hatte mich im letzten Dreivierteljahr daran gewöhnt, alles selbst zu machen, genoss auch die Unabhängigkeit. Sollte ich die wirklich aufgeben? Tagelang wog ich die Vor- und Nachteile des Selfpublishing ab.

Zum Glück gibt es die Selfpublisherbibel von Matthias Matting, der immer wieder sehr informative und hilfreiche Artikel zum Thema Selfpublishing herausgibt. Kürzlich veröffentlichte er die Ergebnisse der großen Selfpublishing-Studie 2014. Den Rest des Beitrags lesen »

Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 1

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Von der Indie-Autorin zur Indie-Verlags-Autorin, Teil 1

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Vor nicht mal einem Jahr veröffentlichte ich hier einen Artikel mit dem Titel „Ich bin jetzt eine Indie-Autorin“. Darin beschrieb ich, wie ich meinen erotischen Erstling LEO als Self-Publisherin herausbrachte. Seitdem ist einiges passiert. Den Rest des Beitrags lesen »

Interview mit Mr. eBook

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I had the time of my life

Am 27. Januar 2014 erschien ein Interview, das Mr.eBook (Andreas Hollender) mit mir über das Schreiben von Erotikgeschichten geführt hat. Im Einzelnen geht es auch um das hier:

-wie schwierig es manchmal ist, die richtigen Worte zu finden
-wieso nicht alle Top-platzierten Erotikbücher gut sind
-weshalb man auch mal gegen den Trend schreiben sollte
-warum nicht nur Jüngere lustvoll agieren können

Darüber hinaus verrate ich auch noch ein bisschen von meinem neuen Projekt.
Aber lest selbst. Hier geht’s zum Interview:

http://mrebook.de/interview-i-had-the-time-of-my-life/

„Leo“ auf Platz 1!

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Geschafft! Anfang Oktober erschien mein eBook „Leo – Erotisches Tagebuch“. Am 26. November war das Buch auf Platz 1 der Gratis Charts bei amazon. Wie kam es dahin?

Die Vor- und Nachteile von Gratis-Werbeaktionen sind in den entsprechenden Foren hinlänglich diskutiert. Ich möchte die Argumente hier nicht wiederholen. Fest steht: Ich habe die Möglichkeit genutzt, mein Buch bei kindle Select kostenlos anzubieten.

Wegen verschiedener kleiner Pannen und Widrigkeiten hatte mein Buch keinen besonders guten Start. Anfangs dümpelte es etwas bei relativ niedrigen Downloadzahlen dahin. Das änderte sich erst, als die ersten Rezensionen kamen. Danke an die, die sich die Mühe gemacht haben, etwas zu schreiben. Von Anfang an hatte ich geplant, das Buch 5 Tage kostenlos anzubieten. Start sollte der 25.11.13 sein.

Im Vorfeld hatte ich verschiedene Plattformen angeschrieben mit der Bitte, das Angebot auf ihrer Seite zu veröffentlichen. Leider kamen die meisten meiner Bitte nicht nach. Ich bin wohl noch zu unbekannt oder meine Anfrage ging einfach im Wust der täglichen Mails unter. Lediglich bei
eBookNinja und Xtme (adult) wurde die Gratis-Aktion angekündigt. Hier seht ihr, wie die Ankündigung bei eBookNinja aussah:

Bildschirmfoto 2013-11-25 um 23.12.49

Zusätzlich twitterte ich die Gratisaktion noch an meine follower, die dankenswerterweise die Nachricht verbreiteten. Am 25.11. kam ich erst nachmittags dazu, die Downloadzahlen anzusehen und war überrascht, dass sie schon um die 500 lagen. Innerhalb von kürzester Zeit ratterten die Downloadzahlen – nach oben! Gegen 19 Uhr war ich auf Platz 5 der Gratis Top 100, eine Stunde später auf Platz 4.

Am 26.11. dann die Überraschung: Mein Buch war über Nacht auf Platz 1 geschossen.
Es ist mit bewusst, dass unter den Downloadern jede Menge Jäger und Sammler sind, die alles mitnehmen, was nichts kostet. Aber ich hoffe doch, dass der eine oder andere mein Buch auch aus wirklichem Interesse haben wollte und mir vielleicht eine ehrliche Rezension schreibt. Wichtig war, dass das Buch eine Zeit lang gut sichtbar auf der amazon-Seite platziert war. Am 27.11.13 beendete ich die Aktion vorzeitig, weil ich mir die restlichen Gratis-Tage für einen späteren Zeitpunkt aufheben will. Insgesamt haben 1362 Personen mein Buch heruntergeladen.

Ich weiß nicht, wer hinter diesen Zahlen steckt und was die Aktion für die wirklichen Verkäufe bringt, wenn das Buch wieder 2,99 Euro kostet. Ich lasse das auf mich zukommen. In jedem Fall war die Aktion eine gute Erfahrung, und es ist ein wunderbares Gefühl, das Cover seines eigenen Buches auf Platz 1 zu sehen. Vielen Dank an alle, die ihren Anteil daran haben.

Wenn du wissen möchtest, wie diese Geschichte weitergeht, trag dich in meine Email-Liste gleich hier in der Seitenspalte ein. So erhältst du immer die neuesten Updates.

Hier geht´s zum Buch: LEO (+LOU) – das faszinierende erotisches Tagebuch der Greta L. Vox
Jetzt auf Amazon (Kindle-Edition) verfügbar

ZUM DOWNLOAD »

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