„Leo – Erotisches Tagebuch“ eBook-Tipp bei ebook-kaufen.com

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Ich freue mich über die Empfehlung des Tages meines eBooks „Leo – Erotisches Tagebuch“ bei ebook-kaufen. (21. Januar 2013)

Hier geht’s zur Empfehlung:

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Meine ganz persönlichen Schreibtipps

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Schreibtipps von der Art „Wie entwickele ich eine Geschichte? Wie erschaffe ich glaubhafte Charaktere?“ will ich hier nicht geben. Das haben andere vor mir getan und sicher besser als ich es könnte. Dennoch möchte ich ein paar Gedanken zum Thema „Schreiben“ formulieren, die mir wichtig sind, auch wenn sie vielleicht banal sind. Sie lassen sich in 4 Punkten zusammenfassen:

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    1. Beobachten

    2. Lesen

    3. Sammeln

    4. Schreiben

1. Was beim Sachbuch die gründliche Recherche ist, kann beim Verfassen nicht-fiktionaler Texte die Beobachtung sein. Ich selbst beobachte und belausche gerne andere Menschen. Das kann überall geschehen. Die besten Szenen und Dialoge schreibt das Leben. Beispiel U-Bahn: Wer einmal bewusst zuhört, was dort gesagt wird, wer die Dramen, die sich hier mitunter abspielen, beobachtet, hat schon Stoff für mindestens eine Kurzgeschichte.

2. Das ist leicht gesagt, denn auch wenn man eine Idee im Kopf hat, ist sie noch lange nicht aufgeschrieben und interessant erzählt. Eine große Hilfe ist das Lesen, wie das Lesen überhaupt eine wichtige Voraussetzung für alles Mögliche ist. Es mag die Zeitung sein, besser aber Literatur von guten Autoren. Literatur kann Unterhaltung, Denkanstoß und Trost sein. In jedem Fall regt sie unsere Fantasie an. Nur beim Lesen lernt man, wie gute Sprache funktioniert, und selbst schlecht Geschriebenes lehrt uns etwas, nämlich wie es nicht sein sollte.

3. Wenn mir in einem Buch eine Formulierung gefällt, kennzeichne ich sie durch Unterstreichen oder mit einem Vermerk am Rand (natürlich mit Bleistift), in eBooks markiere ich sie farbig. Ich führe auch immer eine kleine Kladde mit mir herum, in der ich Ideen notiere, Wörter und gelungene Wendungen sammele. Ich bin manchmal ein wenig wie Hildegard, die Heldin aus Ulla Hahns Roman „Das verborgene Wort“ (ein sehr empfehlenswertes Buch übrigens), die ein Schreibheft anlegt, in dem sie „Schöne Wörter, schöne Sätze“ sammelt.

4. Ist die Zeit gekommen, Ideen zu einer Geschichte zusammenzufügen, schreibe ich erst einmal munter drauf los. Wäre mein Arbeitsplatz aufgeräumter, würde ich wahrscheinlich auch im Kopf so geordnet sein, dass ich sofort ins Reine schreiben könnte. Aber vielleicht muss es so sein. So lese ich das Geschriebene immer wieder, verändere, überarbeite. An den Formulierungen herum zu feilen ist ein langwieriger Prozess. Lohnt aber. Um stilistische Wiederholungen zu vermeiden, finde ich ein Synonymen-Lexikon hilfreich. Auch die Textverarbeitungsprogramme bieten einen Thesaurus mit Wort-Alternativen an. Es gibt Tage, an denen man sehr unzufrieden mit dem Produzierten ist. Dann erst mal alles liegen lassen. Mir hilft es, joggen zu gehen, um den Kopf frei zu bekommen. Wenn ich zurückkomme, hat sich so manches – nicht nur stilistische – Problem gelöst. Jedem wird etwas anderes helfen.

Zum Schluss noch etwas zum Thema Dialoge: Authentisch klingende Dialoge zu verfassen, scheint mir unendlich schwierig. Es ist eine Kunst, das richtige Maß zu treffen zwischen der wörtlichen und damit oft banalen Wiedergabe des gesprochenen Wortes und dem literarisch Anspruchsvollen, bei dem die Gefahr des Gestelzten, Künstlichen lauert. Wenn ich ein Buch lese, sage ich mir manchmal: So spricht doch kein Mensch! Vor allem bei Dialogen in Krimis und historischen Romanen geht mir das so.

Daniel Kehlmann löst in seinem Roman „Die Vermessung der Welt“ das Problem, indem er höchst geschickt die indirekte Rede verwendet. James Wood gibt in „Die Kunst des Erzählens“ einige Tipps zum Schreiben von Dialogen, so wie das Werk auch andere wertvolle Ratschläge über das Funktionieren von guter Literatur bereit hält.

Sinnliche Weihnachten

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Lese-Lust

EroticNovels

Spätestens wenn George Michaels „Last Christmas“ im Radio gespielt wird und aus den Lautsprechern der Weihnachtsmärkte tönt, weiß ich – Weihnachten steht kurz bevor. Spätestens jetzt fällt mir siedend heiß ein, dass ich mir noch keine Gedanken über Geschenke gemacht habe. Es ist also alles wie „Last Christmas“.
Wenn es euch ähnlich geht, hier habe ich ein paar anspruchsvollere „erotische“ Buchtipps als Geschenkidee in letzter Minute: Den Rest des Beitrags lesen »

Der Drecksack

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Das Wort „Drecksack“ hat eine doppelte Bedeutung – zumindest für mich.

Der Kabarettist und Comedian Dieter Nuhr hat in einem seiner Programme die Handtasche seiner Freundin einmal als „Drecksack“ bezeichnet. Ich besitze auch mehrere solcher Drecksäcke. Dort vagabundiert neben Ausweispapieren, Geldbörse, und Handy meist auch Überflüssiges bis Vergessenes, manchmal Unsauberes: zerknüllte Papiertaschentücher, Krümel, auf Folienpapier entsorgte Kaugummis, vertrocknete Pfefferminz-Pastillen, Bonbonpapierchen, leere Kugelschreiber , USB-Sticks, alte Kassenbons, Notizpapier, früher auch Tampons, vor allem Reste der dünnen Schutzhülle, die gerne an allem haftete.

Ein besonders übles Exemplar eines Drecksacks nutzte ich zu dem Zeitpunkt, als ich Leo kennenlernte. Aufgrund seiner Größe bot der Shopper viel Platz für allerlei Krimskrams. Hinzu kam weiterer Stauraum, da das Innenfutter an einer Seite eingerissen war. Dieser Drecksack sollte mir eine Lektion erteilen. Den Rest des Beitrags lesen »

„Leo“ auf Platz 1!

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Geschafft! Anfang Oktober erschien mein eBook „Leo – Erotisches Tagebuch“. Am 26. November war das Buch auf Platz 1 der Gratis Charts bei amazon. Wie kam es dahin?

Die Vor- und Nachteile von Gratis-Werbeaktionen sind in den entsprechenden Foren hinlänglich diskutiert. Ich möchte die Argumente hier nicht wiederholen. Fest steht: Ich habe die Möglichkeit genutzt, mein Buch bei kindle Select kostenlos anzubieten.

Wegen verschiedener kleiner Pannen und Widrigkeiten hatte mein Buch keinen besonders guten Start. Anfangs dümpelte es etwas bei relativ niedrigen Downloadzahlen dahin. Das änderte sich erst, als die ersten Rezensionen kamen. Danke an die, die sich die Mühe gemacht haben, etwas zu schreiben. Von Anfang an hatte ich geplant, das Buch 5 Tage kostenlos anzubieten. Start sollte der 25.11.13 sein.

Im Vorfeld hatte ich verschiedene Plattformen angeschrieben mit der Bitte, das Angebot auf ihrer Seite zu veröffentlichen. Leider kamen die meisten meiner Bitte nicht nach. Ich bin wohl noch zu unbekannt oder meine Anfrage ging einfach im Wust der täglichen Mails unter. Lediglich bei
eBookNinja und Xtme (adult) wurde die Gratis-Aktion angekündigt. Hier seht ihr, wie die Ankündigung bei eBookNinja aussah:

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Zusätzlich twitterte ich die Gratisaktion noch an meine follower, die dankenswerterweise die Nachricht verbreiteten. Am 25.11. kam ich erst nachmittags dazu, die Downloadzahlen anzusehen und war überrascht, dass sie schon um die 500 lagen. Innerhalb von kürzester Zeit ratterten die Downloadzahlen – nach oben! Gegen 19 Uhr war ich auf Platz 5 der Gratis Top 100, eine Stunde später auf Platz 4.

Am 26.11. dann die Überraschung: Mein Buch war über Nacht auf Platz 1 geschossen.
Es ist mit bewusst, dass unter den Downloadern jede Menge Jäger und Sammler sind, die alles mitnehmen, was nichts kostet. Aber ich hoffe doch, dass der eine oder andere mein Buch auch aus wirklichem Interesse haben wollte und mir vielleicht eine ehrliche Rezension schreibt. Wichtig war, dass das Buch eine Zeit lang gut sichtbar auf der amazon-Seite platziert war. Am 27.11.13 beendete ich die Aktion vorzeitig, weil ich mir die restlichen Gratis-Tage für einen späteren Zeitpunkt aufheben will. Insgesamt haben 1362 Personen mein Buch heruntergeladen.

Ich weiß nicht, wer hinter diesen Zahlen steckt und was die Aktion für die wirklichen Verkäufe bringt, wenn das Buch wieder 2,99 Euro kostet. Ich lasse das auf mich zukommen. In jedem Fall war die Aktion eine gute Erfahrung, und es ist ein wunderbares Gefühl, das Cover seines eigenen Buches auf Platz 1 zu sehen. Vielen Dank an alle, die ihren Anteil daran haben.

Wenn du wissen möchtest, wie diese Geschichte weitergeht, trag dich in meine Email-Liste gleich hier in der Seitenspalte ein. So erhältst du immer die neuesten Updates.

Hier geht´s zum Buch: LEO (+LOU) – das faszinierende erotisches Tagebuch der Greta L. Vox
Jetzt auf Amazon (Kindle-Edition) verfügbar

ZUM DOWNLOAD »

zu: eBookNinja
zu: Xtme (adult)

„How deep is your love“ oder wie ich meine Liebe zu den Bee Gees wiederentdeckte

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Disco

1967 traten die Bee Gees in mein Leben. Ich war 14 Jahre alt und sehr an Pop Musik interessiert, damals sagte man Beatmusik, meine Großmutter sprach von Negermusik. Es gab noch keine MP3-Player, keine CDs, keine iTunes. Alles, was ich besaß, war ein schneeweißes Radio und ein Tonbandgerät mit unhandlichen Spulen, das mein Onkel ausrangiert und mir überlassen hatte. Sonntags hing ich vor dem Radio und versuchte, mittels eines Hand-Mikrophons die Hitparade aufzunehmen. Wenn im entscheidenden Moment meine Mutter ins Zimmer kam oder draußen ein Krankenwagen mit Sirenengeheul vorbeifuhr, war die Aufnahme verdorben. Zu Weihnachten wünschte ich mir einen Plattenspieler und bekam tatsächlich einen der Marke Dual mit Zehnplattenwechsler.

Ab jetzt gab ich mein bescheidenes Taschengeld für Vinyl-Singles aus. Stundenlang saß ich mit meiner Freundin in meinem Zimmer, wo wir unsere bescheidene Plattensammlung rauf und runter dudelten. Dabei träumten wir von den Popgrößen, die als Bravo-Poster an den Wänden verewigt waren. Seit einiger Zeit machten drei Brüder namens Robin, Maurice und Barry Gibb, die in jungen Jahren aus England nach Australien ausgewandert waren, von sich reden. Sie nannten sich die Bee Gees und hatten in Deutschland – soweit ich mich erinnere – erstmals 1967 einen Hit mit New York Mining Disaster 1941. Es folgten To Love Somebody und Massachusetts. Ich glaube, den Text kann ich heute noch auswendig. Die Stimmen der Bee Gees klangen zwar ein wenig wie die einer meckernden Ziege, fanden wir, aber das machte nichts. Auf Feten, die damals hauptsächlich im Partykeller von jemandes Eltern stattfanden, wurden die Songs der Bee Gees gerne gespielt, vermutlich weil sie erste Knutschversuche beim Klammer-Blues ermöglichten. Ich habe den Verdacht, dass die Jungs ihre Musik einzig deshalb tolerierten. Den Rest des Beitrags lesen »

Zwei Filmtipps: Wenn reifere Frauen zu Teenies werden …

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KinoLeuchtschrift_15x15Männer jenseits der 50 sind heutzutage „im besten Alter“. Niemand schert sich darum, wenn ein Endfünfziger oder noch älterer Herr eine junge Frau heiratet oder sich mit einer jüngeren Geliebten schmückt. Stars aus dem Musik- oder Filmgeschäft machen es vor. Oft beträgt der Altersunterschied sogar 20 oder mehr Jahre. Und niemand nimmt Anstoß, wenn diese Männer, die oft selbst aussehen wie verknautschte Sofakissen, in ihrem Versuch, sich der jugendlichen Partnerin anzupassen, peinliche Klamotten und Frisuren tragen oder andere, altersuntypische Dinge tun.

Natürlich gibt es auch beim anderen Geschlecht ein paar Ausnahmen. Tina Turner heiratete unlängst ihren 16 Jahre jüngeren, langjährigen Lebenspartner, Demi Moores Ehe mit Ashton Kutscher galt lange als glücklich – bis eine jüngere kam. Schon die Sprache, die in diesem Zusammenhang benutzt wird, ärgert mich. Gerne spricht man dann davon, dass ältere Frauen sich einen toyboy halten. Ältere Männer hingegen werden immer noch anerkennend als playboys tituliert.

Zum Glück setzt sich anscheinend ganz allmählich die Erkenntnis durch, dass auch sogenannte reifere Frauen Bedürfnisse haben, die sie ausleben wollen. Ich will hier keine Ratschläge geben, wie man sie in Zeitschriften oder kostenlosen Heftchen, die in Apotheken ausliegen, findet. Natürlich kommt man mit vernünftiger Ernährung und ausreichend Sport besser durch die Wechseljahre, und die dort beworbenen Pillen und Gleitmittel können in bestimmten Fällen sicher hilfreich sein. Aber mir geht es vielmehr um das lustvolle Ausleben der Sexualität, das auch jenseits der 50 möglich ist. Den Rest des Beitrags lesen »