„Leo“ auf Platz 1!

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Geschafft! Anfang Oktober erschien mein eBook „Leo – Erotisches Tagebuch“. Am 26. November war das Buch auf Platz 1 der Gratis Charts bei amazon. Wie kam es dahin?

Die Vor- und Nachteile von Gratis-Werbeaktionen sind in den entsprechenden Foren hinlänglich diskutiert. Ich möchte die Argumente hier nicht wiederholen. Fest steht: Ich habe die Möglichkeit genutzt, mein Buch bei kindle Select kostenlos anzubieten.

Wegen verschiedener kleiner Pannen und Widrigkeiten hatte mein Buch keinen besonders guten Start. Anfangs dümpelte es etwas bei relativ niedrigen Downloadzahlen dahin. Das änderte sich erst, als die ersten Rezensionen kamen. Danke an die, die sich die Mühe gemacht haben, etwas zu schreiben. Von Anfang an hatte ich geplant, das Buch 5 Tage kostenlos anzubieten. Start sollte der 25.11.13 sein.

Im Vorfeld hatte ich verschiedene Plattformen angeschrieben mit der Bitte, das Angebot auf ihrer Seite zu veröffentlichen. Leider kamen die meisten meiner Bitte nicht nach. Ich bin wohl noch zu unbekannt oder meine Anfrage ging einfach im Wust der täglichen Mails unter. Lediglich bei
eBookNinja und Xtme (adult) wurde die Gratis-Aktion angekündigt. Hier seht ihr, wie die Ankündigung bei eBookNinja aussah:

Bildschirmfoto 2013-11-25 um 23.12.49

Zusätzlich twitterte ich die Gratisaktion noch an meine follower, die dankenswerterweise die Nachricht verbreiteten. Am 25.11. kam ich erst nachmittags dazu, die Downloadzahlen anzusehen und war überrascht, dass sie schon um die 500 lagen. Innerhalb von kürzester Zeit ratterten die Downloadzahlen – nach oben! Gegen 19 Uhr war ich auf Platz 5 der Gratis Top 100, eine Stunde später auf Platz 4.

Am 26.11. dann die Überraschung: Mein Buch war über Nacht auf Platz 1 geschossen.
Es ist mit bewusst, dass unter den Downloadern jede Menge Jäger und Sammler sind, die alles mitnehmen, was nichts kostet. Aber ich hoffe doch, dass der eine oder andere mein Buch auch aus wirklichem Interesse haben wollte und mir vielleicht eine ehrliche Rezension schreibt. Wichtig war, dass das Buch eine Zeit lang gut sichtbar auf der amazon-Seite platziert war. Am 27.11.13 beendete ich die Aktion vorzeitig, weil ich mir die restlichen Gratis-Tage für einen späteren Zeitpunkt aufheben will. Insgesamt haben 1362 Personen mein Buch heruntergeladen.

Ich weiß nicht, wer hinter diesen Zahlen steckt und was die Aktion für die wirklichen Verkäufe bringt, wenn das Buch wieder 2,99 Euro kostet. Ich lasse das auf mich zukommen. In jedem Fall war die Aktion eine gute Erfahrung, und es ist ein wunderbares Gefühl, das Cover seines eigenen Buches auf Platz 1 zu sehen. Vielen Dank an alle, die ihren Anteil daran haben.

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Hier geht´s zum Buch: LEO (+LOU) – das faszinierende erotisches Tagebuch der Greta L. Vox
Jetzt auf Amazon (Kindle-Edition) verfügbar

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„How deep is your love“ oder wie ich meine Liebe zu den Bee Gees wiederentdeckte

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Disco

1967 traten die Bee Gees in mein Leben. Ich war 14 Jahre alt und sehr an Pop Musik interessiert, damals sagte man Beatmusik, meine Großmutter sprach von Negermusik. Es gab noch keine MP3-Player, keine CDs, keine iTunes. Alles, was ich besaß, war ein schneeweißes Radio und ein Tonbandgerät mit unhandlichen Spulen, das mein Onkel ausrangiert und mir überlassen hatte. Sonntags hing ich vor dem Radio und versuchte, mittels eines Hand-Mikrophons die Hitparade aufzunehmen. Wenn im entscheidenden Moment meine Mutter ins Zimmer kam oder draußen ein Krankenwagen mit Sirenengeheul vorbeifuhr, war die Aufnahme verdorben. Zu Weihnachten wünschte ich mir einen Plattenspieler und bekam tatsächlich einen der Marke Dual mit Zehnplattenwechsler.

Ab jetzt gab ich mein bescheidenes Taschengeld für Vinyl-Singles aus. Stundenlang saß ich mit meiner Freundin in meinem Zimmer, wo wir unsere bescheidene Plattensammlung rauf und runter dudelten. Dabei träumten wir von den Popgrößen, die als Bravo-Poster an den Wänden verewigt waren. Seit einiger Zeit machten drei Brüder namens Robin, Maurice und Barry Gibb, die in jungen Jahren aus England nach Australien ausgewandert waren, von sich reden. Sie nannten sich die Bee Gees und hatten in Deutschland – soweit ich mich erinnere – erstmals 1967 einen Hit mit New York Mining Disaster 1941. Es folgten To Love Somebody und Massachusetts. Ich glaube, den Text kann ich heute noch auswendig. Die Stimmen der Bee Gees klangen zwar ein wenig wie die einer meckernden Ziege, fanden wir, aber das machte nichts. Auf Feten, die damals hauptsächlich im Partykeller von jemandes Eltern stattfanden, wurden die Songs der Bee Gees gerne gespielt, vermutlich weil sie erste Knutschversuche beim Klammer-Blues ermöglichten. Ich habe den Verdacht, dass die Jungs ihre Musik einzig deshalb tolerierten. Den Rest des Beitrags lesen »

Zwei Filmtipps: Wenn reifere Frauen zu Teenies werden …

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KinoLeuchtschrift_15x15Männer jenseits der 50 sind heutzutage „im besten Alter“. Niemand schert sich darum, wenn ein Endfünfziger oder noch älterer Herr eine junge Frau heiratet oder sich mit einer jüngeren Geliebten schmückt. Stars aus dem Musik- oder Filmgeschäft machen es vor. Oft beträgt der Altersunterschied sogar 20 oder mehr Jahre. Und niemand nimmt Anstoß, wenn diese Männer, die oft selbst aussehen wie verknautschte Sofakissen, in ihrem Versuch, sich der jugendlichen Partnerin anzupassen, peinliche Klamotten und Frisuren tragen oder andere, altersuntypische Dinge tun.

Natürlich gibt es auch beim anderen Geschlecht ein paar Ausnahmen. Tina Turner heiratete unlängst ihren 16 Jahre jüngeren, langjährigen Lebenspartner, Demi Moores Ehe mit Ashton Kutscher galt lange als glücklich – bis eine jüngere kam. Schon die Sprache, die in diesem Zusammenhang benutzt wird, ärgert mich. Gerne spricht man dann davon, dass ältere Frauen sich einen toyboy halten. Ältere Männer hingegen werden immer noch anerkennend als playboys tituliert.

Zum Glück setzt sich anscheinend ganz allmählich die Erkenntnis durch, dass auch sogenannte reifere Frauen Bedürfnisse haben, die sie ausleben wollen. Ich will hier keine Ratschläge geben, wie man sie in Zeitschriften oder kostenlosen Heftchen, die in Apotheken ausliegen, findet. Natürlich kommt man mit vernünftiger Ernährung und ausreichend Sport besser durch die Wechseljahre, und die dort beworbenen Pillen und Gleitmittel können in bestimmten Fällen sicher hilfreich sein. Aber mir geht es vielmehr um das lustvolle Ausleben der Sexualität, das auch jenseits der 50 möglich ist. Den Rest des Beitrags lesen »

Ich bin jetzt eine Indie-Autorin

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Wenn ich es mir recht überlege, habe ich eigentlich schon immer gerne geschrieben. Bereits in meiner Volksschulzeit – heute heißen die ersten vier Jahre Grundschulzeit – begann ich abseits der schulischen Pflichtübungen mit dem Schreiben. In krakliger Handschrift verfasste ich unter Produzierung vieler Tintenklekse kleine Geschichten, die ich vorzugsweise zu Weihnachten und anderen festlichen Gelegenheiten verschenkte. Während der Pubertät dann das obligatorische Tagebuch! Zum Glück ist dieses mitsamt seinen peinlichen Gedankenergüssen und Beichten nicht mehr vorhanden.

Da ich einen Teil meiner Schul- und Studienzeit in Großbritannien und den USA verbrachte, kam ich früh mit Creative writing in Kontakt. In Deutschland gab es im Fach Deutsch die Nacherzählung, die Erörterung und den Erlebnisaufsatz. Letzteren mochte ich am liebsten. Und seit ich lesen konnte, habe ich Bücher geradezu verschlungen, egal ob es sich um Sachbücher oder Erfundenes handelte.

Später schrieb ich selbst Sachbücher. Erstaunlicherweise fanden sich dafür schnell Verleger. Doch der Gedanke, einmal einen Roman oder zumindest eine Erzählung herauszubringen, hat mich nie losgelassen. Es ist den Umständen geschuldet, dass ich erst jetzt, mit bald 60 Jahren, eine Geschichte veröffentliche. Dass sie auf wunderbaren realen Erlebnissen basiert, hat mir das Schreiben versüßt, wenngleich ich manchmal um die richtigen Worte gerungen habe. Schließlich geht es ja fast immer nur um das eine!

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Ursprünglich waren meine Aufzeichnungen als persönliches Geschenk an Leo gedacht. Er hat mich ermutigt, unsere Erlebnisse auch mit anderen zu teilen. Dieser Schritt hat mich einige Überwindung gekostet. Einen Verlag für mein erotisches Tagebuch zu finden, habe ich mir schwierig vorgestellt, zumal, wenn man in dem Genre noch keinen Namen hat. Und was andere Autoren über abgewiesene Manuskripte berichteten, wirkte zusätzlich abschreckend. Gleichzeitig hatte mich der Ehrgeiz gepackt, das Buch unabhängig, als Selbstverlegerin, herauszubringen. Dazu bot sich das eBook an. Das Konvertieren in das entsprechende Dateiformat, ebenso wie die Gestaltung des Covers habe ich in fachkundige Hände gegeben.

Ein guter Freund riet mir, einen Blog einzurichten. Ich wusste zwar, was das war, hatte aber keine Ahnung, wie man einen solchen anlegt. Ohne diesen Freund, ohne seine Sachkenntnis und die vielen Stunden Arbeit, die er investiert hat, hätte ich es nie auf diese Plattform geschafft. Geduldig hat er alle meine Fragen beantwortet und war mir immer ein guter Ratgeber. Danke dafür!

So bin ich nun im reiferen Alter zur Indie-Autorin (von independent = unabhängig) und auch so etwas wie eine Bloggerin geworden. Ausgerechnet mit etwas Erotischem! Nun, ja, vielleicht sollte es so sein.


Lese-Lust, Schreib-Stil und Kopf-Kino

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Erotische Geschichten, ein ganz besonderes erotisches Tagebuch, Worte und Bilder voller Lust und Leidenschaft – ohne die üblichen Klischees

Doppelherz
Fantasie oder reale Erlebnisse? Meine Figuren sind aus dem Leben gegriffen, haben Ecken und Kanten, aber sie wissen genau, was sie wollen und tun. Schließlich schreibe ich aus der Sicht einer erfahrenen Frau jenseits der 50.

Ich lege großen Wert auf gute Sprache, was nicht heißen soll, dass nicht auch einmal das eine oder andere derbe Wort in meinen Geschichten vorkommt. Eine direkte Sprache und niveauvolle Erotik müssen kein Widerspruch sein. Hauptsache, alle Sinne werden angesprochen und es entstehen lustvolle Bilder im Kopf des Lesers.

Und manchmal kann ich es nicht lassen: Ich kommentiere gerne auch Alltägliches aus der Sicht einer reifen Frau mit Anspruch und verfolge das Geschehen rund um das Thema „Schreiben und Veröffentlichen“ mit kritischem Blick.

In meinen Büchern finden Sie prickelnde Erotik für Leserinnen und Leser mit einem gewissen Anspruch. Mein Erstling Leo – Erotisches Tagebuch beweist, dass auch Frauen jenseits der 50 ein aufregendes Sexualleben haben können.

Als Kindle-Edition bei Amazon
oder als Taschenbuch bei Amazon zu kaufen.

Mehr auf diesem Blog unter „Leo“ und „Leseproben“

Mein neuestes Buch Treppen der Lust vereint vier außergewöhnliche Kurzgeschichten, die so kurz gar nicht sind. Hier treffen wir übrigens auch Leo wieder.

Hier geht’s zur Kindle-Edition bei Amazon

Meine Bücher sind natürlich auch beim Verlag bestellbar:
Cupido-books

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